MEINUNGKOMMENTARÖFFENTLICHER DIENST UND DIGITALISIERUNG
970.000 mehr im öffentlichen Dienst seit 2008 – digitaler wird der Staat, schlanker nicht
Seit dem Tiefpunkt 2008 ist der öffentliche Dienst um gut ein Fünftel gewachsen, in sechzehn von siebzehn Jahren. Der Haushaltsentwurf für 2027 setzt das beim Bund fort, obwohl die Koalition Stellen abbauen will. Ein Kommentar über einen Staat, der digitaler wird und trotzdem wächst.
Von Andreas W. Herb, Gründer und CEO MBG Group, Paderborn
6 Minuten Lesezeit9 Quellen1 KorrekturOffenlegung
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Inhalt
5.475.100
Beschäftigte im öffentlichen Dienst
Stichtag 30. Juni 2025, vorläufig[2]
+970.000
mehr als 2008
plus 21,5 Prozent seit dem Tiefpunkt der Reihe[1]
+4.752
Stellen beim Bund im Haushaltsentwurf 2027
gegenüber 2026, nach Auswertung der INSM[5]
Am 30. Juni 2025 arbeiteten in Deutschland 5.475.100 Menschen im öffentlichen Dienst.[2] Im Jahr 2008 waren es 4.505.100.[1] Das sind 970.000 mehr, ein Zuwachs von 21,5 Prozent. Fast eine Million zusätzliche Beschäftigte, in den Jahren, in denen Smartphone, Cloud und künstliche Intelligenz die Arbeitswelt umgebaut haben.
In der Wirtschaft heißt das Versprechen solcher Technik: dieselbe Arbeit mit weniger Aufwand. In den Zahlen des Staates ist davon nichts zu sehen. Die Zahl der Beschäftigten ist seit 2008 in sechzehn von siebzehn Jahren gestiegen, zuletzt um 95.100 in einem einzigen Jahr.[1][2]
Erst Abbau, dann der Tiefpunkt 2008
Nach der Wiedervereinigung lief es andersherum. 1991 zählte der öffentliche Dienst ohne Bahn und Post rund 5,6 Millionen Beschäftigte, 2004 noch 4,6 Millionen. Als Gründe nannte das Bundesinnenministerium die angespannte Haushaltslage, die Modernisierung der Verwaltungen und die Privatisierung kommunaler Dienste.[3] Modernisierung bedeutete damals also weniger Personal.
Seit dem Tiefpunkt 2008: 970.000 Beschäftigte mehr
Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Tausend, 1980 bis 2025. Gezählt werden Personen, nicht Vollzeitstellen; 2025 vorläufig. Die drei Linien stammen aus zwei Quellen mit verschiedener Abgrenzung
- 1980 und 1990: früheres Bundesgebiet, ohne Bahn und Post (BMI)
- ab 2006: amtliche Reihe, Stichtag 30. Juni (Destatis)
- 1991 bis 2004: Deutschland, ohne Bahn und Post (BMI)
Bundesministerium des Innern[3]; Statistisches Bundesamt, Personalstandstatistik[1][2]. Grafik aus den Zahlen des Textes neu gezeichnet.
Grenzen der Daten: Die Linien sind bewusst nicht verbunden. Die ältere Reihe des Bundesinnenministeriums zählt das Personal von Bahn und Post nicht mit, gilt bis 1990 nur für das frühere Bundesgebiet und nennt für die 1980er-Jahre nur 1980 und 1990. Für 2005 enthält keine der beiden Quellen einen Wert. Zwischen den Reihen sind die Zahlen nur als Größenordnung vergleichbar.
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Datentabelle anzeigen46 Zeilen
| 1980 und 1990: früheres Bundesgebiet, ohne Bahn und Post (BMI) (Tsd.) | ab 2006: amtliche Reihe, Stichtag 30. Juni (Destatis) (Tsd.) | 1991 bis 2004: Deutschland, ohne Bahn und Post (BMI) (Tsd.) | |
|---|---|---|---|
| 1980 | 3.814 | – | – |
| 1981 | – | – | – |
| 1982 | – | – | – |
| 1983 | – | – | – |
| 1984 | – | – | – |
| 1985 | – | – | – |
| 1986 | – | – | – |
| 1987 | – | – | – |
| 1988 | – | – | – |
| 1989 | – | – | – |
| 1990 | 4.133 | – | – |
| 1991 | – | – | 5.600 |
| 1992 | – | – | 5.582 |
| 1993 | – | – | 5.448 |
| 1994 | – | – | 5.361 |
| 1995 | – | – | 5.251 |
| 1996 | – | – | 5.165 |
| 1997 | – | – | 5.062 |
| 1998 | – | – | 4.977 |
| 1999 | – | – | 4.891 |
| 2000 | – | – | 4.835 |
| 2001 | – | – | 4.755 |
| 2002 | – | – | 4.747 |
| 2003 | – | – | 4.721 |
| 2004 | – | – | 4.615 |
| 2005 | – | – | – |
| 2006 | – | 4.576 | – |
| 2007 | – | 4.540,6 | – |
| 2008 | – | 4.505,1 | – |
| 2009 | – | 4.547,6 | – |
| 2010 | – | 4.586,1 | – |
| 2011 | – | 4.602,9 | – |
| 2012 | – | 4.617,4 | – |
| 2013 | – | 4.635,2 | – |
| 2014 | – | 4.652,5 | – |
| 2015 | – | 4.645,5 | – |
| 2016 | – | 4.689 | – |
| 2017 | – | 4.739,9 | – |
| 2018 | – | 4.802,9 | – |
| 2019 | – | 4.884,8 | – |
| 2020 | – | 4.968 | – |
| 2021 | – | 5.095,6 | – |
| 2022 | – | 5.206 | – |
| 2023 | – | 5.270 | – |
| 2024 | – | 5.380 | – |
| 2025 | – | 5.475,1 | – |
2008 war der Tiefpunkt. Seitdem wächst der öffentliche Dienst, und die Digitalisierung hat daran in der Summe nichts umgekehrt. Dabei war die Erwartung früh formuliert. 2006 schrieb das Bundesinnenministerium, das Programm BundOnline 2005 habe gezeigt, dass „Einsparpotentiale aus E-Government auch für die Haushaltskonsolidierung genutzt werden können“.[3]
Wo das Personal hinzukam
Wer fair urteilen will, muss hinsehen, wo die 970.000 arbeiten. Mehr als die Hälfte des Zuwachses entfällt auf vier Bereiche, in denen Menschen die Arbeit machen und keine Software: Hochschulen mit ihren Kliniken, kommunale Kitas, Schulen und Polizei.[1]
| Aufgabenbereich | 2008 | 2025 | Zuwachs |
|---|---|---|---|
| Hochschulen mit Kliniken | 432.700 | 651.300 | +218.600 |
| Kommunale Kitas | 136.600 | 298.000 | +161.400 |
| Schulen | 932.200 | 1.069.600 | +137.400 |
| Polizei | 307.000 | 358.800 | +51.800 |
| Diese vier zusammen | 1.808.500 | 2.377.700 | +569.200 |
| Alle übrigen Bereiche | 2.696.600 | 3.097.400 | +400.800 |
| Öffentlicher Dienst insgesamt | 4.505.100 | 5.475.100 | +970.000 |
Die vier Bereiche tragen 569.200 der 970.000 zusätzlichen Beschäftigten, also 58,7 Prozent. 2025 ist vorläufig. Das Personal in der Polizeiausbildung in Hessen wird ab 2022 den Hochschulen zugeordnet; die Summe der vier Bereiche ändert das nicht.[1]
Lehrer, Erzieher und Polizisten sind nicht das Problem. Mehr Kitaplätze und mehr Lehrkräfte sind politisch gewollt, und die meisten Eltern wollen sie auch. Für die Frage nach der Digitalisierung zählt die vorletzte Zeile: In allen übrigen Bereichen zusammen arbeiten heute 400.800 Menschen mehr als 2008, ein Plus von fast 15 Prozent.[1] In diesem Rest stecken die Ämter, in denen Anträge, Bescheide und Akten bearbeitet werden, von der allgemeinen Verwaltung über Finanzämter und Justiz bis zur Sozialversicherung. Genau dort sollte die Digitalisierung Arbeit sparen.
Digital und trotzdem größer
Ich führe ein Unternehmen. Wenn wir in Software investieren, erwarten wir, dass dieselbe Arbeit danach weniger Zeit kostet. Investieren wir zwanzig Jahre lang und brauchen am Ende ein Fünftel mehr Leute, dann hat die Software ihr Ziel verfehlt. Oder wir haben die alten Abläufe nie abgeschaltet.
Mein Eindruck ist, dass im Staat das Zweite passiert: Das Digitale kommt hinzu, das Papier bleibt. Online-Antrag und Papierakte laufen nebeneinander, neue Vorschriften bringen neue Nachweise, und für neue Abgaben entstehen neue Stellen, die sie eintreiben. So wird aus einem Werkzeug zum Sparen eine zusätzliche Aufgabe. Beweisen lässt sich dieser Eindruck mit der Personalstatistik nicht, sie zählt Köpfe und keine Abläufe. Sie zeigt aber, dass eine Ersparnis in der Summe nicht angekommen ist.
Der Bund plant weiter nach oben
Für den größten Teil dieses Zuwachses sind nicht der Bund und seine Minister zuständig. Schulen, Hochschulen und der größte Teil der Polizei sind Ländersache, die gezählten Kitas gehören den Kommunen. Beim Bund aber entscheidet der Finanzminister mit. Lars Klingbeil hat den Haushaltsentwurf für 2027 im September in den Bundestag eingebracht.[4]
Nach einer Auswertung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft sieht dieser Entwurf 310.487 Stellen in der Bundesverwaltung vor, 4.752 mehr als 2026 und 12.347 mehr als 2024. Die Personalausgaben sollen um 7,5 Prozent auf 51,62 Milliarden Euro steigen.[5] Die Initiative wird von Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektroindustrie finanziert und fordert einen Einstellungsstopp; ihre Zahlen stammen aus den Haushaltsplänen.
Dabei hat sich die Koalition aus Union und SPD vorgenommen, den Personalbestand in den Ministerien, der Bundestagsverwaltung und bestimmten nachgeordneten Behörden bis 2029 um mindestens acht Prozent zu senken.[6] Der Entwurf für 2027 enthält dafür eine Sparvorgabe von zwei Prozent. Zoll, Bundespolizei, Bundeskriminalamt und Bundeswehr sind davon ausgenommen, und neu geschaffene Stellen zählen bei der Berechnung nicht mit.[7]
Dazu kommen neue Aufgaben aus Klingbeils eigenem Haus. Für die geplante Zuckersteuer und die Plastiksteuer sahen Vorlagen aus dem Finanzministerium nach Medienberichten zusammen 1.046 neue Stellen vor, die meisten beim Zoll.[8] Für die Fassung der Zuckersteuer, die das Kabinett am 14. Oktober beschlossen hat, hat die Bundesregierung keinen Stellenbedarf veröffentlicht.[9] Zwei neue Steuern, für die erst einmal tausend neue Stellen geplant werden: Das ist das Gegenteil einer Verwaltung, die durch Digitalisierung schlanker wird. Die Einzelheiten stehen in meinem Kommentar Klingbeils indirekte Steuern.
Was ich erwarte
Ich will keinen schwachen Staat, und ich spreche niemandem im öffentlichen Dienst seine Arbeit ab. Aber nach zwanzig Jahren E-Government darf man eine Rechnung erwarten: Welche Abläufe sind digital geworden, welche Papierwege sind dafür weggefallen, und wie viele Stellen hat das gespart? Solange diese Rechnung fehlt, sollte keine neue Verwaltungsstelle entstehen ohne den Nachweis, welche Aufgabe sie übernimmt und welche alte dafür wegfällt.
Für den Bund heißt das: Das Acht-Prozent-Ziel der Koalition gilt, und es beginnt nicht erst 2028. Ein Haushalt, der den versprochenen Abbau mit 4.752 zusätzlichen Stellen einleitet, nimmt das eigene Versprechen nicht ernst. Wie das Personal seit 2015 gewachsen ist und wohin, steht ausführlich in meinem Kommentar Der Staat wächst. Die Rechnung zahlen wir.
Andreas W. HerbGründer und CEO MBG Group, Paderborn
Was ich ausdrücklich nicht behaupte
Es sind nicht eine Million, sondern 970.000 Beschäftigte mehr. Ich vergleiche mit 2008, weil dort der Tiefpunkt der amtlichen Reihe liegt; jeder andere Startpunkt dieser Reihe ergäbe einen kleineren Zuwachs, gegenüber 2015 etwa 829.600.[1] Gezählt werden Köpfe, nicht Vollzeitstellen; wie viel des Zuwachses auf Teilzeit entfällt, weist diese Reihe nicht aus. Der größte Teil des Zuwachses liegt bei Ländern und Kommunen, nicht beim Bund. Ich behaupte nicht, dass die Digitalisierung den Zuwachs verursacht hat, und nicht, dass ohne sie nicht noch mehr Personal nötig wäre. Die Statistik zeigt nur, dass die Zahl der Beschäftigten trotz Digitalisierung gestiegen ist. Die Bewertung ist meine Meinung.
METHODIK
Methodik
Zuwachs seit 2008, aus der Destatis-Zeitreihe zum 30. Juni (Werte in Tausend): 5.475,1 − 4.505,1 = 970,0. In Prozent: 970,0 ÷ 4.505,1 = 21,5 Prozent. Gegenüber 2015: 5.475,1 − 4.645,5 = 829,6. Der Wert für 2025 ist vorläufig.
Vier Bereiche, 2008 bis 2025: Hochschulen 651,3 − 432,7 = 218,6; kommunale Kitas 298,0 − 136,6 = 161,4; Schulen 1.069,6 − 932,2 = 137,4; Polizei 358,8 − 307,0 = 51,8. Zusammen 569,2, also 58,7 Prozent von 970,0.
Übrige Bereiche: 2008 waren es 4.505,1 − 1.808,5 = 2.696,6, 2025 sind es 5.475,1 − 2.377,7 = 3.097,4. Der Zuwachs von 400,8 entspricht 14,9 Prozent.
Jahre mit Zuwachs: Von 2008 bis 2025 stieg die Zahl in jedem Jahr außer 2015 (4.645,5 nach 4.652,5 im Jahr 2014), also in sechzehn von siebzehn Jahren.
1991 und 2004 nach der Tabelle des Bundesinnenministeriums auf Grundlage der Fachserie 14, Reihe 6: 5.600 und 4.615 Tausend, ohne das Personal von Bahn und Post. Dazu 1980 und 1990 für das frühere Bundesgebiet: 3.814 und 4.133 Tausend. Diese Abgrenzung weicht von der amtlichen Reihe ab 2006 ab; die Werte sind deshalb nur als Größenordnung vergleichbar und stehen in der Grafik als eigene Linien.
Bundesstellen: Die Zahlen 298.140 (2024), 305.753 (2026) und 310.487 (2027) stammen aus der Auswertung der INSM und sind dort aus den Haushaltsplänen und dem Regierungsentwurf 2027 gezählt.
PRÜFUNG
Was vor der Veröffentlichung geprüft wurde
- Alle Zahlen zum Personalstand sind am 24. Oktober 2026 an der Zeitreihe des Statistischen Bundesamts und an dessen Pressemitteilung vom 22. Juni 2026 geprüft. Der Wert für 2025 ist vorläufig. Gezählt werden Personen, nicht Vollzeitstellen.
- Die Vorlage des Autors nannte eine Million zusätzliche Beschäftigte. Amtlich sind es 970.000; der Text verwendet diese Zahl.
- Die Grafik reicht wie die Vorlage bis 1980 zurück. Die Werte bis 2004 stammen aus einer Tabelle des Bundesinnenministeriums ohne Bahn und Post, bis 1990 nur für das frühere Bundesgebiet; ab 2006 aus der amtlichen Reihe. Die Vorlage verband diese Reihen teilweise; hier stehen sie als getrennte Linien, weil sie verschieden zählen. Die zusätzliche amtliche Reihe der Vorlage für 1995 bis 2005 ist nicht übernommen; sie ließ sich an keiner frei zugänglichen Primärquelle prüfen.
- Die Zahl der Bundesstellen stammt aus einer Auswertung der INSM, einer von Arbeitgeberverbänden finanzierten Initiative. Im Regierungsentwurf selbst haben wir sie nicht nachgezählt. Die Sparvorgabe von zwei Prozent und ihre Ausnahmen sind über den Bundestag belegt, das Acht-Prozent-Ziel über die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage.
- Die 1.046 Stellen für Zucker- und Plastiksteuer gehen auf Medienberichte über Vorlagen des Finanzministeriums zurück. Für die am 14. Oktober 2026 beschlossene Fassung der Zuckersteuer hat die Bundesregierung keinen Stellenbedarf veröffentlicht.
- Nicht geprüft: wie viel des Zuwachses auf Teilzeit entfällt und wie viele Stellen die Digitalisierung tatsächlich eingespart hat. Eine amtliche Gesamtrechnung dazu haben wir nicht gefunden. Bundesregierung und Finanzministerium wurden nicht um eine Stellungnahme gebeten.
QUELLEN
Quellen
Jede Nummer im Text führt zu ihrer Quelle. Die Herkunft steht an jedem Eintrag: amtlich, Medienbericht, Verband, Institut oder Datenportal.
[1] Statistisches Bundesamt (Destatis), Stand 22.06.2026
Entwicklung der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes nach ausgewählten Aufgabenbereichen, Stichtag 30. Juni (Zeitreihe 2006 bis 2025)Amtliche Quelle↑ zurück zum Text
[2] Statistisches Bundesamt (Destatis), 22.06.2026
Öffentlicher Dienst 2025: Mehr Beschäftigte in der Bildung und Kinderbetreuung (Pressemitteilung Nr. 215)Amtliche Quelle↑ zurück zum Text
[3] Bundesministerium des Innern, 2006
Der öffentliche Dienst in Deutschland (S. 27 zu BundOnline 2005, S. 30 und 31 zur Entwicklung des Personalstands)Amtliche Quelle↑ zurück zum Text
[4] ZDFheute, 08.09.2026
Klingbeil legt Etatpläne 2027 im Bundestag vor: Die EckpunkteMedienbericht↑ zurück zum Text
[5] Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), 01.09.2026
INSM-Studie: Regierungsapparat wächst weiter (Pressemitteilung zur Studie „Stellenmehrung in der Bundesverwaltung – Bundeshaushalt 2017 bis Planentwurf 2027“)Verband↑ zurück zum Text
[6] Deutscher Bundestag, 28.04.2026
Drucksache 21/5666: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Geplante Stelleneinsparungen in der Bundesverwaltung von mindestens 8 Prozent bis zum Jahr 2029“ (mit dem Wortlaut des Koalitionsvertrags)Amtliche Quelle↑ zurück zum Text
[7] Deutscher Bundestag (hib 656/2026), 21.08.2026
Haushalt 2027: Zwei Prozent Stelleneinsparung geplant (zum Entwurf des Haushaltsgesetzes 2027, Drucksache 21/7300)Amtliche Quelle↑ zurück zum Text
[8] t-online, 06.10.2026
Zuckersteuer und Plastiksteuer: 1046 neue Beamte benötigtMedienbericht↑ zurück zum Text
[9] Bundesministerium der Finanzen, 14.10.2026
Bundeskabinett bringt Gesetzentwurf für Zuckergetränkesteuer auf den Weg (Pressemitteilung)Amtliche Quelle↑ zurück zum Text
KORREKTUREN
Korrekturen
Was war falsch: Nichts. Die Grafik zeigte nur die amtliche Reihe ab 2006, die Vorlage des Autors reichte bis 1980 zurück.
Was wurde geändert: Die Grafik zeigt jetzt 1980 bis 2025: 1980 und 1990 für das frühere Bundesgebiet und 1991 bis 2004 für Deutschland, beides aus der Tabelle des Bundesinnenministeriums ohne Bahn und Post, dazu wie bisher die amtliche Reihe ab 2006. Die drei Reihen stehen als getrennte Linien. Text und Zahlen des Kommentars sind unverändert.
Warum: Auf Wunsch des Autors, damit die Grafik wie seine Vorlage den Abbau nach der Wiedervereinigung zeigt.
Diese Seite ist Meinung. Unsere Faktenchecks sind es nicht.