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HALTUNG · MEINUNG

Wofür wir stehen

Änderungen an dieser Seite

Das Grundgesetz als Fundament

Wir stehen ohne Einschränkung auf dem Boden des Grundgesetzes und der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Das ist kein Satz für das Impressum. Es ist der Grund, warum es diese Seite gibt.

Das Grundgesetz beginnt nicht mit dem Staat. Es beginnt mit dem Menschen:

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

Grundgesetz, Art. 1 Abs. 1 GG (öffnet externe Seite)

Es verspricht, dass vor dem Gesetz niemand mehr zählt als ein anderer:

„Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“

Grundgesetz, Art. 3 Abs. 1 GG (öffnet externe Seite)

Es schützt, was ein Mensch glaubt, und was er nicht glaubt:

„Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.“

Grundgesetz, Art. 4 Abs. 1 GG (öffnet externe Seite)

Unsere Verfassung schützt nicht nur Meinungen, die uns gefallen. Gerade darin liegt ihre Stärke.

Die Aufrechte Lupe

„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“

Grundgesetz, Art. 5 Abs. 1 GG (öffnet externe Seite)

Und es legt fest, wem dieser Staat gehört und woran er gebunden ist:

(1) „Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.“

(2) „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.“

(3) „Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.“

Grundgesetz, Art. 20 Abs. 1 bis 3 GG (öffnet externe Seite)

Menschenwürde. Gleichheit. Glaubensfreiheit. Meinungs- und Pressefreiheit. Demokratie, Rechtsstaat, Gewaltenteilung. Das sind für uns keine Fachbegriffe. Das ist der Boden, auf dem wir arbeiten, und der Maßstab, an dem wir uns messen lassen.

Meinungsfreiheit ist nicht Faktenfreiheit

Jeder Mensch darf eine eigene Meinung haben. Niemand darf eigene Fakten erfinden. Deshalb trennen wir auf jeder Seite drei Dinge. FAKT: Was ist nachprüfbar? KONTEXT: Was muss man zusätzlich wissen, um eine Zahl oder Aussage richtig einzuordnen? MEINUNG: Welche unterschiedlichen politischen Bewertungen sind auf Grundlage derselben Fakten legitim? Diese Trennung ist das wichtigste Prinzip dieser Plattform. Sie steht in unseren Texten, in unseren Bausteinen und in unserer Datenbank. Meinung trägt bei uns immer einen Namen.

Keine Partei. Kein Lager.

Wir sind weder rechts noch links. Wir sind nicht Regierung und nicht Opposition. Wir sind nicht für oder gegen eine Partei. Parteien gehören zur Demokratie, das Grundgesetz sagt es ausdrücklich:

„Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit.“

Grundgesetz, Art. 21 Abs. 1 Satz 1 GG (öffnet externe Seite)

Gerade deshalb prüfen wir sie alle gleich. Wenn ein Minister mit falschen Zahlen arbeitet, schauen wir hin. Wenn ein Oppositionspolitiker dasselbe tut, schauen wir genauso hin. Wenn jemand Ängste mit Behauptungen erzeugt, die aus dem Zusammenhang gerissen sind, legen wir die Fakten daneben, egal aus welcher Richtung er kommt. Wenn jemand Fakten weglässt, die ihm nicht passen, legen wir sie daneben, egal aus welcher Richtung er kommt. Das gilt von rechts wie von links, mit denselben Quellen, derselben Skala und demselben Ton. Wenn Behörden Millionen Euro ausgeben, ohne dass etwas entsteht, wollen wir wissen, warum. Wenn Politiker etwas versprechen und später das Gegenteil tun, dokumentieren wir es.

Wir haben eine Haltung zur Methode, nicht zum Ergebnis. Ob eine Aussage stimmt, entscheiden Quellen und Daten, nicht unsere Überzeugung und nicht die Partei des Absenders.

Nicht lauter. Genauer.

Deutschland braucht politische Auseinandersetzung. Deutschland braucht unterschiedliche Meinungen. Deutschland braucht Regierung und Opposition. Deutschland braucht Kritik. Aber Deutschland braucht keine künstliche Dauerempörung.

Populismus funktioniert über Vereinfachung, Angst, Feindbilder und weggelassenen Kontext. Wir machen diese Mechanismen sichtbar. Nicht mit Gegenpropaganda. Sondern mit Quellen, Daten, Dokumenten, Kontext und einer Argumentation, die Sie nachvollziehen können.

Patriotismus, wie wir ihn verstehen

Wir dürfen stolz auf dieses Land sein. Wir dürfen unsere Kultur mögen, unsere Sprache, unsere Regionen, unsere Traditionen und die Menschen, die dieses Land aufgebaut haben. Wir dürfen Deutschland erfolgreich sehen wollen. Und wir dürfen gleichzeitig Fehler benennen und Veränderungen fordern.

Darin liegt kein Widerspruch. Wer sein Land liebt, darf genau hinschauen. Unser Patriotismus ist Verbundenheit, nicht Überhöhung. Er grenzt niemanden aus, er stellt sich über niemanden, und er hält diese Kultur für stark genug, sich weiterzuentwickeln. Und wenn Deutschland etwas gut macht, berichten wir darüber. Aufklärung darf nicht nur negativ sein.

Was Haltung bei uns nicht bedeutet

Sie bedeutet nicht, dass unsere Faktenchecks und Hintergründe Positionen zu den Sachfragen vertreten, die sie prüfen. Nicht zu Steuern, nicht zu Migration, nicht zu Energie, nicht zu Renten. Positionen beziehen bei uns nur Meinungsbeiträge; jeder trägt den Namen seines Autors und eine Offenlegung seiner Interessen. Haltung bedeutet nicht, dass wir Wahlempfehlungen geben. Sie bedeutet nicht, dass eine Behauptung falsch wird, weil sie uns nicht gefällt, oder wahr, weil sie zu unserer Grundhaltung passt. Wenn Sie an einer Stelle den Eindruck haben, dass wir genau das tun, schreiben Sie uns: info@mbgglobal.com. Wir prüfen es und korrigieren öffentlich.

Wir schauen genau hin, weil uns dieses Land nicht egal ist.