Die Staatsausgaben erreichen wieder gut die Hälfte der Wirtschaftsleistung, im öffentlichen Dienst arbeiten 5,475 Millionen Menschen – ohne die Beschäftigten der Deutschen Bahn AG, die in dieser Statistik nicht vorkommen. Andreas W. Herb fasst die Debatte in dreißig Bildern zusammen.
Nicht weniger Europa, sondern weniger deutsche Sonderbürokratie: Andreas W. Herb zeigt in gut sechs Minuten fünf Fälle, in denen Deutschland strengere Pflichten setzt als die EU, und schlägt einen Test für jede Zusatzlast vor.
Das Zollgesetz soll ehrliche Unternehmen entlasten. Am Fall einer Lkw-Ladung Wodka-Mix zeigt Andreas W. Herb in gut fünf Minuten, was darin fehlt: 0 Euro Alkoholsteuer, aber 57.942 Euro Alkopopsteuer für dieselbe Ware.
Die EU gibt heute mehr als zweieinhalbmal so viel aus wie im Jahr 2000, ihre Verwaltung kostet fast 14 Milliarden Euro im Jahr. Für Übersetzungen in 24 Sprachen nennt sie seit Jahren dieselbe Schätzung von rund einer Milliarde Euro – eine bezifferte Sparvorgabe gibt es nicht.
Seit August gilt die EU-Verpackungsverordnung, bis hin zur Brötchentüte. In einem offenen Brief fordert Andreas W. Herb Bundeskanzler Merz auf, die Pflichten für Bäcker, Metzger, Wirte und Händler in Brüssel zu stoppen, mit 20 Beispielen aus dem Alltag.
Zucker, Alkohol, Plastik: Drei geplante Verbrauchsteuern brächten ab 2028 rund 2,9 Milliarden Euro im Jahr und über 1.000 neue Stellen beim Bund. Bei voller Weitergabe sind das rund 70 Euro je Haushalt und Jahr.
Über 14 Milliarden Kleinsendungen kamen von 2022 bis 2025 zollfrei in die EU, die meisten aus China. Allein Temu und Shein kosten Deutschland laut einer IW-Studie 2,4 Milliarden Euro Wertschöpfung und rund 40.000 Arbeitsplätze. Ein Positionspapier an den Kanzler vor dem EU-Gipfel.
Wer über die Kosten des Bürgergelds spricht, muss zuerst klären, was mitgezählt wird. Die vorliegende Rechnung macht die Posten sichtbar – und zeigt, warum sich nicht jede Zahl zu einer Gesamtsumme addieren lässt.